31.07.2013

Fall Mollath gelöst: Bayern wird geschlossene Anstalt - Seehofer einverstanden?

Sensationelle Wende im Fall Mollath: Das Bundesverfaselungsgericht (BVerflG) hat eine salomonische Lösung für die verfahrene Situation gefunden. Ein Sprecher erklärte, es sei am besten, einfach ganz Bayern zu einer geschlossenen Anstalt zu erklären. Ministerpräsident Seehofer erklärte sich unbestätigten Informationen zufolge bereits einverstanden.



"Mit diesem Vorgehen lösen wir zwei Probleme zugleich: Zum einen kann sich Herr Mollath nun wieder frei bewegen, wenn auch nur innerhalb der bayerischen Grenzen", erläuterte der Sprecher dem "schöneren Leben". "Zum anderen können jetzt die ganzen Vollpfos ... äh, Experten, die Mollath seit sieben Jahren in der Psychiatrie festhalten, ihrerseits einer Behandlung unterzogen werden. Das kann zumindest nicht schaden."

Mollaths Anwalt äußerte sich zurückhaltend optimistisch: "Das ist sicher eine positive Entwicklung. Mittelfristig streben ich und mein Mandant jedoch an, dass er sich in der wirklich freien Welt bewegen darf."

Ministerpräsident Seehofer soll unsicheren Quellen zufolge intern gesagt haben, das sei durchaus eine passable Lösung. Ob er nun der bayerischen Landesregierung vorstehe oder eine Anstalt leite, mache doch sowieso keinen Unterschied, hieß es.




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