02.08.2013

Aus Geldmangel: "Negativrente" in Griechenland und Spanien

Die Regierungen der südeuropäischen Krisenländer ergreifen immer radikalere Maßnahmen, um ihre Haushalte in den Griff zu bekommen. Eine sogenannte "Negativrente" soll jetzt in Griechenland und Spanien Geld in die leeren Kassen spülen. Die simple Idee
dahinter: Ab sofort zahlen Rentner ebenso wie bisher schon Arbeitnehmer in die Rentenkasse ein, statt Geld daraus zu beziehen. Die Höhe der Zahlung wird nach dem früheren Einkommen gestaffelt - "somit ist das Ganze absolut sozial verträglich", erläuterte ein griechischer Regierungssprecher. Rentner, die die Beträge nicht aufbringen können, erhalten zunächst zinsgünstige Kredite, bis sie das Geld beisammen haben.

Beamte sind von der Neuregelung vorläufig ausgenommen: "Die haben sich das kreativ ausgedacht, das wollen wir belohnen", hieß es. 

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble lobte das Modell: "Mittelfristig ist das bestimmt auch was für uns."
                                 


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