06.08.2013

Nach Mollath-Freilassung: Wiedervereinigung muss neu verhandelt werden

Die vom OLG Nürnberg angeordnete Freilassung des Justizopfers Gustl Mollath hat ungeahnte Folgen auf einer ganz anderen politischen Ebene:  Die deutsche Wiedervereinigung muss neu aufgerollt werden ...


                                                                                            
Der einfache Grund: zwei Buchstaben. Das OLG Nürnberg hatte beanstandet, dass auf dem Gutachten, das Mollath in die geschlossene Psychiatrie brachte, der Arzt nur "i. V.", in Vertretung, unterzeichnet hatte. Somit ist das Dokument ungültig.
                                                                                                          
Nun jedoch meldet sich der Zeithistoriker Guido Klopp zu Wort: Auch auf dem Vertrag, der die Teilung Deutschlands beendete, befinde sich ein "i.V."-Zeichen.

Grund ist laut Klopp, dass einer der beteiligten Ministerialbeamten wegen eines Schnupfens verhindert gewesen sei, weswegen schnell dessen Sekretärin unterschrieben habe, um die Sache nicht zu verzögern.

Guido Klopp zeigte sich erfreut über die Entwicklung: "Erst kommt endlich der arme Mann frei, und jetzt können wir uns sogar nochmal ganz in Ruhe über die Weltgeschichte unterhalten."  
                                                                        


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