14.08.2013

Wahlkampf-Hammer: SPD will Rente mit 46

Jetzt wird der Wahlkampf doch noch spannend: Die SPD und ihr Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gehen aufs Ganze und fordern die Rente mit 46! Schöneres Leben gelang dazu ein Exclusiv-Interview mit Steinbrück. 

Hat mit diesem Kracher die Wahl fast schon gewonnen

SL: Bislang sind Sie für die Rente mit 67 eingetreten. Woher der Sinneswandel?
                   
Steinbrück: Ich muss auch an meine eigene Rente denken. Und da habe ich festgestellt, dass die Ruhestandsbezüge von Altkanzlern deutlich höher sind als die von erfolglosen, unbeliebten Spitzenkandidaten ... 

SL: Aber Rente mit 46 – wie wollen Sie das finanzieren?

Steinbrück: Nun, wir passen die Rentenhöhe etwas an …

SL: Vielleicht etwas konkreter …

Steinbrück: Ich bin ein Mann der klaren Worte. Auf 12,5 Prozent des Nettolohns.

SL: Aber das langt doch hinten und vorne nicht.

Steinbrück: Sehen Sie das nicht zu eng: für mich schon. Mit den Altkanzler-Bezügen zusammen dann, meine ich.

SL: Aber die kleinen Leute ...
   
Steinbrück: Nun, als Ökonomie-Experte sehe ich das ebenso wirtschaftlich wie sozial: Kleine Leute können in kleineren Wohnungen wohnen und verbrauchen weniger Kalorien. Außerdem haben die Leute dann ab 46 viel mehr Zeit für lukrative Nebenjobs: Pförtner, Parkplatzwächter …  Oder sie halten den ein oder anderen Vortrag …

SL: Was machen Sie, wenn die Linken Sie links überholen und die Rente mit 46 minus x fordern?

Steinbrück: Wie unseriös von denen!             

                         
Bild (der linke Teil davon): Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft  / pixelio.de