23.09.2013

Parteien verzichten künftig auf jegliche Inhalte

Berlin (sl). Als Konsequenz aus dem Ergebnis der Bundestagswahl haben sämliche im Bundestag vertretenen Parteien beschlossen, künftig auf jegliche Inhalte zu verzichten. Das gelte für alle Bundes- und Landtagswahlkämpfe, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von CDU/CSU, SPD, Linken und Grünen. Auch die FDP wollte unterschreiben, wurde aber nicht in den Konferenzraum hineingelassen. Die AfD hingegen betonte, sie sei auch gegen Inhalte, aber nur ohne Euro.
So sehen die Inhalte sämtlicher künftigen "Wahlkämpfe" aus
„Aus dem Erfolg von Angela Merkel muss man lernen“, teilte die SPD-Spitze mit. „Nur durch konsequentes Einlullen der Bevölkerung kann man heutzutage Wahlen gewinnen.“ Und die Grünen betonten: „Wir werden künftig weder konkrete Steuerpläne vorlegen noch irgendwas über Massentierhaltung, Veggie-Days oder sonst irgendwas sagen.“

Ferner gestanden SPD und Grüne ein, mit den falschen Spitzenkandidaten angetreten zu sein. „Claudia Roth wäre die Richtige für einen inhaltslosen Stimmungswahlkampf gewesen“, hies es aus der Grünen-Zentrale. Und die SPD teilte mit, Parteichef Sigmar Gabriel hätte sicher mehr Stimmen geholt als der kantige Steinbrück: „Mit seinen mütterlichen Rundungen wäre er die bessere Merkel gewesen.“