30.09.2013

Studie: Wähler schizophren – Wahlergebnis ungültig?

Berlin/Bayreuth (sl). Der Wähler ist einer Studie zufolge psychisch krank. Er leide an fortgeschrittener Schizophrenie, sagte der Leiter der Untersuchung, Prof. Sigbert Freudlos.                                        

Hat wohl nicht mehr alle Zettel in der Urne: Wähler 


Die forensischen Indizien seien eindeutig: „Einerseits macht er die konservative Union mit Merkel und Seehofer zum Wahlsieger, andererseits sorgt er für eine linke Mehrheit im Bundestag. Das ist doch verrückt, finden Sie nicht?“

Für die Schizophrenie des Wählers spreche auch, dass er andauernd Wahlergebnisse produziere, die bei den Gewählten für Panik sorgten. „Erst kürzlich suchten mich mehrere Vertreter einer Selbsthilfegruppe namens SPD auf. Sie sind verzweifelt, weil der Wähler sie zwingen wolle, mit einer gefährlichen Killerin, der sogenannten "Schwarzen Witwe" oder "Koalitionspartner-Terminatorin", zusammenzuarbeiten.“

Prof. Freudlos schlägt vor, den rätselhaften Patienten in seiner Klinik in Bayreuth zu untersuchen. Für den Psychiater steht fest: „Der Wähler ist gemeingefährlich. Er muss in einer geschlossenen Abteilung untergebracht werden.“
                   
Es ist laut juristischen Experten davon auszugehen, dass in diesem Fall auch das Wahlergebnis für ungültig erklärt werden muss. Neuwahlen könne es allerdings auf absehbare Zeit nicht geben, da zunächst der Wähler in eine Therapie einwilligen müsse.

Das jedoch könne dauern, meint Freudlos: „Wir hatten schon mal einen hier, der hat sich sieben Jahre geweigert, weil er glaubte, er sei nicht verrückt.“ Der Psychiater fürchtet, der Wähler könne ähnlich widerspenstig sein.