09.09.2013

Zu viele Langzeitstudenten: Uni-Mensa verkleinert Portionen

Zur Verkürzung der Studienzeiten gibt die Mensa der Universität Wanne-Eickel ab sofort deutlich verkleinerte Essensportionen aus. Mehrere Unis erwägen, dem Beispiel zu folgen.

Schon der Volksmund sagt, dass voller Bauch nicht gern studiert – eine uni-interne Studie der ernährungswissenschaftlichen Fakultät hat das bestätigt. 52 Prozent der Fälle von Langzeitstudium sind demnach auf ständige Leistungsdefizite am Nachmittag zurückzuführen.                        

Der Leiter der Studie, Prof. Ekbert zu Hohenheim, erläutert: „Wenn der Magen arbeitet, schäft das Hirn. Setzen wir also den Magen auf Kurzarbeit.“ Die Verkleinerung der Portionen soll die durchschnittliche Studiendauer um 1,27 Semester verringern.

Mehrere andere Unis, so die FU Berlin und die Universität München, erwägen anscheinend, dem Beispiel zu folgen. Eine Alternative sei, sagte ein FU-Sprecher, das Essen einfach noch schlechter zu machen.