08.10.2013

Euro-Problem gelöst: Deutschland führt Drachme ein



Berlin (sl). Deutschland hat die Euro-Krise für sich mit einem Befreiungsschlag gelöst: Die Bundesregierung führt hierzulande die Drachme ein.          
                                                                                                                 
Der Trick sei so einfach wie genial, erläuterte Regierungssprecher Seibert: Dank der einstigen griechischen Währung müsse Deutschland sich nie mehr mit dem kriselnden Euro herumschlagen. Vorbei die ständigen Anfragen aus Brüssel und aus den Krisenländern, ob Deutschland ein paar Milliarden-Finanzlöcher stopfen könne. 
Bundesfinanzminister Schäuble sagte, die Idee sei ihm nach seinem letzten Urlaub am Balaton in Ungarn gekommen: "Als ich meine restlichen Forint an der österreichischen Grenze loswerden wollte, mochte die keiner haben. Wenn wir also unsere Euros durch eine ausgewiesene Weichwährung wie die Drachme ersetzen, wird unser Geld auch niemand mehr haben wollen. Wir können es behalten!"

Aus diesem Grund sei auch die Alternative einer Rückkehr zur D-Mark nicht in Frage gekommen: "Zu beliebt", sagte Schäuble knapp.   

Bundesbürger werden dringend gebeten, umgehend bei ihrer Hausbank vorstellig zu werden: "In den nächsten drei Tagen muss die Umstellung abgeschlossen sein. Die Drachmen liegen schon überall in den Kellern der Banken, wir sind gut vorbereitet", sagte ein Sprecher des Bankenverbandes.
Nach einer weiteren Übergangsfrist von zwei Tagen gilt der Euro dann in Deutschland nicht mehr. "Beeilen Sie sich also!", riet ein Sprecher der Bundesbank. "Die Drachmen warten auf Sie!" 

Foto: Ernesto