14.10.2013

Salomonische Lösung: Tebartz-van Elst wird Schlossherr auf Neuschwanstein

Limburg/Rom/Füssen (sl). Im Konflikt um den umstrittenen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst zeichnet sich eine Lösung ab: Der wegen seiner angeblichen Verschwendungssucht in die Kritik geratene Geistliche soll neuer Schlossherr auf Neuschwanstein in Oberbayern werden.

Mit dieser von Insidern als „salomonische Lösung“ bezeichneten Wendung können mehrere Probleme zugleich beseitigt werden: Die katholische Kirche muss nicht mehr die Ausgaben des Bischofs für seine neue Residenz in Limburg rechtfertigen. Zugleich erhält die bayerische Schlösserverwaltung eine neue Besucherattraktion:
                   
Neuschwanstein wurde von Ludwig II. erbaut, der wegen seiner Verschwendungssucht entmündigt wurde. „Mit Franz-Peter Tebartz-van Elst erhält der König einen würdigen Nachfolger“, freut sich ein Sprecher der Schlösserverwaltung. „Er wird in Neuschwanstein eine schöne Residenz erhalten und das Schloss mit Leben füllen. Hoffentlich bleibt er länger am Leben als Ludwig.“


Bild: Thomas Wolf, www.foto-tw.de