02.11.2013

Endlich: Mann, der „nichts zu verbergen hat“, outet sich


Soeben hat sich der Mann, der bei Diskussionen zu Spähaffären immer sagt, dass er „nichts zu verbergen hat“, geoutet. Wir dokumentieren nachfolgend sein Protokoll.
                                                     
„Ich heiße Karl-Hubert Stump, bin 32 Jahre alt und wohne in Königswinter. Ich verdiente bis vor kurzem 2500 EUR brutto im Monat und nebenbei um die 900 schwarz dazu, bin aber bei beiden Jobs gerade rausgeflogen, weil irgendwie meine Chefs rausgekriegt haben, dass ich sie im Internet anschwärze.

Mein Penis ist 5,2 Zentimeter lang, doch erfahrungsgemäß interessieren sich weder Frauen noch Männer dafür. Das ist vielleicht wegen meiner Geschlechtskrankheit, die ich mir bei meinem vorletzten Urlaub in Thailand geholt habe, auch besser so.  
Ich gelte als höflich, aber humorlos. Der Knallerbsenstrauch im Garten meines Nachbarn ist eingegangen, weil ich ihn mit Rattengift gedüngt habe, nachdem er mir gesagt hat, dass er mein Toupet lächerlich findet.

Wenn ich Besuch habe, höre ich Muse, ansonsten alte Aufnahmen der Backstreet Boys.
                                                                                      
Mein IQ ist 91, Tendenz infolge Fernsehkonsums (5,2 h/Tag) fallend.

Ansonsten ist mein Leben NOCH langweiliger, als alle denken.“

Bild: Mikael Häggström