27.11.2013

Immer mehr Vampire haben Angst vor Bankern



Transsilvanien (sl). Immer mehr Vampire haben Angst davor, von skrupellosen Bankern und Versicherungsvertretern ausgesaugt zu werden. Wie das Fachmagazin „Bloody Daily“ berichtet, sollen sich in der letzten Zeit die Übergriffe auf ahnungslose Vampire vervielfacht haben.

„Es hat ganz harmlos ausgesehen“, berichtet ein betroffener Vampir. „Ich wollte lediglich einen Kredit für einen neuen Schlafsarg aufnehmen. Doch der Bankberater schwatzte mir eine Riester-Altersblut-Versicherung auf, mit dem ich angeblich die nächsten 200 Jahre mit Blut versorgt sein soll, wenn ich vorher genügend einzahle. Seitdem zahle ich mich dumm und dämlich, und die Gebühren fressen die Blutkonserven auf!“
                                                                      
Laut „Bloody Daily“ geht es immer mehr Vampiren so. Ein Sozialexperte meint, Vampire seien nicht ausreichend auf die Gefahren des 21. Jahrhunderts vorbereitet, weil sie im Durchschnitt bereits 700 Jahre alt und entsprechend konservativ eingestellt seien. So könnten sie sich häufig wegen fehlenden Netzverbindungen in ihren alten Gemäuern nicht via Internet über skrupellose Geldsauger informieren. Auch hängen viele dem Aberglauben an, man könne sich wahlweise mit Zwiebeln oder Anwälten gegen Banker und Versicherungsvertreter schützen.                                                              
                                                     


Bild: Kevin Dooley