03.12.2013

Immer mehr Menschen setzen Drohnen zum Joggen ein



München/Berlin (sl). Es ist ein neuer Trend im Breitensport: Immer mehr Menschen laufen nicht mehr selbst, sondern setzen Drohnen ein. Ein Report von „Schöneres Leben“.
„Wozu sich selbst die Hacken aus dem Leib laufen, wenn man eine Drohne durch den Park schicken kann?“, sagt einer der neuen Trendsportler, während er sich behaglich in seinem Sofa lümmelt. Draußen fällt ekliger Schneeregen. „Früher hätte ich bei diesem Sauwetter selbst raus gemusst. Heute trage ich kurz meine Drohne auf den Balkon, und los geht’s.“

So wie Franz L. machen es viele. Auch Drohnen-Jogger Heiko S. schwärmt: „Die Anschaffungskosten haben sich schon bezahlt gemacht, ich spare das Geld für die teuren Designer-Laufschuhe, die sich immer so schnell ablaufen. Und von bissigen Hunden werde ich auch nicht mehr verfolgt. Im Gegenteil: Neulich konnte ich mit meiner Drohnenkamera einen Hund filmen, wie er einen Haufen im Park hinterlässt, und der Besitzer hat ihn nicht weggeräumt. Den Film habe ich sofort an das Ordnungsamt weitergestreamt.“

Das Beste am Trend: Viele Leute, die sich bisher nicht fürs Joggen erwärmen konnten, entdecken nun den Sport für sich und ihre Drohne. Fritz L., seit 50 Jahren überzeugte Couch-Potato und Anti-Sportler, sagt: Mit meiner Turbo-Drohne überhole ich jeden Fuß-Jogger. Ich habe sogar einen Sprach-Chip drin, der beim Vorbeisausen „Ätsch“ ruft. So macht selbst mir Joggen Spaß.“

                          
Bild: digital cat