06.01.2014

„Minister“ sind in Wirklichkeit Lobby-Lehrlinge



Berlin (sl). Bei den sogenannten „Ministern“ der Bundesregierung handelt es sich tatsächlich um Auszubildende der Lobbyorganisation „Isjanichverboten“. Somit seien Wechsel von „Ministern“ in gut dotierte PR- und Vorstandsposten lediglich Übernahmen nach Abschluss der Lehrjahre, teilte ein Sprecher von „Isjanichverboten“ mit.                            

In den letzten Jahren sind wiederholt ehemalige „Minister“ fliegend in solche Jobs übergegangen, von Matthias Wissmann bis zum geplanten Wechsel von Ronald Pofalla zur Bahn.                           

Der Sprecher von „Isjanichverboten“ erläuterte: „Man muss schon arg naiv sein, zu glauben, dass Minister Minister werden, um als Minister Politik zu machen. Schauen Sie sich doch die ständigen Ressortwechsel an, zum Beispiel vom Innen- zum Landwirtschaftsminister. Das können Sie doch bei wirklich verantwortlichen Entscheidungsträgern nicht machen. So was ist typisch für Lehrlinge und Volontäre.“

Somit seien auch die Wechsel in die Wirtschaft nach Amtsende nicht zu kritisieren. „Seien Sie doch froh, dass die Azubis nach Anschluss der Lehre nicht, wie so viele andere, auf der Straße stehen.“



Bilder: Rudolf Simon, CDU/slomifoto.de