03.01.2014

Satiremagazine beschweren sich über Realität



Berlin (sl). Der Deutsche Satirikerverband hat bei der Bundesregierung Beschwerde über deren real existierende Politik eingelegt. Immer häufiger komme es vor, dass sich das Verhalten von amtierenden und ehemaligen Regierungsmitgliedern nicht von Satire unterscheiden lasse.
                                                                                                        


„Die machen uns noch arbeitslos“, beschwert sich der Herausgeber eines Online-Satiremagazins. „Friedrich, Pofalla, von der Leyen, Seibert wer braucht uns einfache Satirearbeiter denn noch?“

Es müsse künftig wieder klare Grenzen geben, wie zu Helmut Schmidts Zeiten. „Auf der einen Seite humorlose, aber seriöse Politiker, auf der anderen Seite die, die sich darüber lustig machen.“ Das heutige Ausmaß an unfreiwilliger Komik in der Politik sei nicht mehr tragbar.


Bild:CDU/slomifoto.de