26.02.2014

Europawahl: viele neue Kandidaten nach Wegfall der Drei-Prozent-Hürde



Wegen des Wegfalls der Drei-Prozent-Hürde haben sich zahlreiche Gruppierungen und Einzelpersonen kurzfristig entschlossen, noch an der Europawahl teilzunehmen.
                                                                                               


Bild: Ralf Roletschek / roletschek.de

So sagt Hubert Mackemann (72), Rentner aus Klein-Machwitz: „Mein Kegelverein hat schon zugesagt, mich zu unterstützen. Wenn ich noch die Kleintierzüchter aus Groß-Machwitz, den Karnevalsverein und eventuell meine Frau gewinnen kann, ist ein Einzug in das Europadingens so gut wie sicher.“ 

Wahlexperten bestätigen dies.
                                              
Auch Berufstätige zieht es dringend ins europäische Parlament: So wollen sich Gerüchten zufolge ein Fußballmanager und die Herausgeberin einer feministischen Zeitschrift dort für eine Änderung des „völlig überzogenen Steuerstrafrechts“ in Europa einsetzen. 
                                                          
Ebenfalls kurzfristig eine Liste aufstellen werden der ADAC, der Verband der Linkshänder, die Liga der ausgeschiedenen Dschungelcamp-Teilnehmer, die Entsorgungswerke Stahnsdorf, die Freunde der italienischen Oper, der Terrierclub Marzahn und der Verfasser dieses Artikels.