24.03.2014

Russland benennt Krim um



Moskau (sl). Die Halbinsel Krim wird künftig aus strategischen Gründen einen anderen Namen tragen.


Ab 1. April 2014 lautet der offizielle Name der von Russland annektierten Region „Swnenstschstschuskiy Przspkrimkneskriw Destschnschnjestwedruskr“.
           
Grigorij-Pjotr Tschernowenstschow, Berater von Präsident Putin, erläuterte hierzu, den neuen Namen könnten westliche, insbesondere amerikanische Politiker keinesfalls aussprechen. Das Gleiche gelte für die meisten Nachrichtensprecher. Somit werde keiner von ihnen mehr Lust haben, über das Thema zu reden, und die Krim, also  Swnenstschstschuskiy Przspkrimkneskriw Destschnschnjestwedruskr, werde zwangsläufig aus den Schlagzeilen der westlichen Medien verschwinden.                  

Westliche Kommentatoren, die versuchten, sich über dieses „linguistische Protektorat“ hinwegzusetzen, müssten mit erheblichen Folgeschäden am Sprachapparat rechnen. Schon der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull habe diese Leute „völlig überfordert“, gab  Tschernowenstschow zu bedenken.

Allenfalls Angela Merkel als des Russischen mächtige Politikerin aus der ehemaligen DDR sei möglicherweise sprachlich noch dazu in der Lage, etwas über die Halbinsel zu sagen. Schließlich habe sie als gute Schülerin auch „dostoprimetschatelnosti“ hinbekommen. Hingegen werde die EU werde nichts mehr zu Swnenstschstschuskiy Przspkrimkneskriw Destschnschnjestwedruskr sagen können, da mit einem Zusammenbruch der Dolmetscherdienste zu rechnen sei.

Und von US-Politikern werde höchstens noch verschämt in Hinterzimmern über die „fucking Halbinsel da im Osten irgendwo“ gesprochen werden.